
10.10.2011
Deutscher Anwaltstag 2012 in München
Der Deutsche Anwaltstag 2012 findet vom 14.6.-16.6.2012 in München statt. Der Anwaltstag wird zum ersten Mal in der Woche nach Fronleichnam durchgeführt – und nicht mehr an Christi Himmelfahrt.
http://anwaltverein.de/DAT
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01.11.2007
DAV wirbt für Anwaltschaft
Anwälte dürfen werben. Gemeinsam werben bringt Vorteile, so dass der DAV als Vereinigung derr lokalen Anwaltsvereine sich in einer Kampagne mit und für Anwälte einsetzt.
Hier einige Beispiele der Plakate der Kampagne:
Niemals ohne Ehevertrag!
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31.01.2007
Erbschaftssteuerrecht verfassungswidrig!
In einem seit Jahren erwarteten Urteil hat das Bundesverfassungsgericht am 31. Januar 2007 zu der Frage der sog. Einheitswerte von Grundvermögen Stellung genommen.
In der Presseerklärung des Bundesverfassungsgerichtes wird die Entscheidung wie folgt zusammen gefasst:
Die durch § 19 Abs. 1 ErbStG angeordnete Erhebung der Erbschaftsteuermit einheitlichen Steuersätzen auf den Wert des Erwerbs ist mit demGrundgesetz unvereinbar. Denn sie knüpft an Werte an, deren Ermittlungbei wesentlichen Gruppen von Vermögensgegenständen (Betriebsvermögen,Grundvermögen, Anteilen an Kapitalgesellschaften und land- undforstwirtschaftlichen Betrieben) den Anforderungen des Gleichheitssatzesnicht genügt. Der Gesetzgeber ist verpflichtet, spätestens bis zum 31.Dezember 2008 eine Neuregelung zu treffen. Bis zu der Neuregelung istdas bisherige Recht weiter anwendbar. Dies entschied der Erste Senat desBundesverfassungsgerichts mit Beschluss vom 7. November 2006 (Tag derBeschlussfassung des Senats, nicht der Abfassung der schriftlichenGründe).
Weitere Informationen: www.bundesverfassungsgericht.de
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01.09.2006
Fritz-Bauer-Preis für Dr. Burckard Hirsch
Die Humanistische Union, renomierte Bürgerrechtsorganisation, verleiht am 16.09.2006 den diesjährigen Fritz-Bauer-Preis an Dr. Burckard Hirsch in Freiburg, Konzerthaus, Runder Saal, 19.00 Uhr mit anschließendem kleinen Empfang und lädt hierzu ein.
Sehr geehrte Damen und Herren Kollegen,
Ich würde mich freuen, wenn Sie an dieser Veranstaltung zu Ehren eines unerschöpflich für die Bürgerrechte unseres Landes eintretenden Streiters und Kollegen teilnehmen könnten. Ich erinnere nur an die unter maßgeblicher Beteiligung von Dr. Burkhard Hirsch erfolgreich auf den Weg gebrachten Verfassungsbeschwerden gegen den sog. Großen Lauschangriff und gegen den Unsinn eines Luftsicherheitsgesetzes.
Der frühere hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, Mitbegründer der Humanistischen Union, ohne den es keine Verfolgung der NS-Schergen durch bundesdeutsche Justizorgane gegeben hätte (insbes. Maidanek-Prozess, 1963), ist mutiger Wegbereiter einer Bürgergesellschaft. Er hat dem Preis seinen Namen gegeben, mit dem Frauen und Männer geehrt werden sollen, die sich in diesem seinen Sinne verdient machen.
Weitere Informationen: www.humanistische-union.de und dortiger Link zum Preisträger
Für Ihre kurze Rückmeldung bis 08.09.2006 entweder an die Bundesgeschäftsstelle nach Berlin (info@humanistische-union.de oder FAX:030/204.502.57) oder zu meinen Händen (0761/70.20.93 (t) oder 0761/70.20.59 (fax) bin ich dankbar.
Dr. Kauß, Rechtsanwalt, für den Landesvorstand der HU Baden-Württemberg
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17.11.2005
Koalitionsvertrag
Was kommt auf Unternehmen und Privatpersonen nach den Plänen der neuen Bundesregierung zu? Auf welche neuen Gesetze müssen sich Rechtsanwälte einstellen?
Hier finden Sie den offiziellen Text des Koaltionsvertrags, um sich aus erster Hand zu informieren:
Koalitionsvertrag 2005
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09.05.2005
Neue Kündigungsfristen bei Altmietverträgen
Das vom Deutschen Bundestag beschlossene Gesetz zu den neuen Kündigungsfristen bei Altmietverträgen ist am 29. April 2005 vom Bundesrat gebilligt worden. Es muss jetzt noch im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Das Gesetz wird voraussichtlich zum 1. Juni 2005 in Kraft treten.
Was wird sich für Mieter ändern?
Das Gesetz betrifft Altmietverhältnisse, die folgende zwei Voraussetzungen erfüllen:
1. Die Wohnung ist vor dem 1. September 2001 angemietet worden.
2. Der Mietvertrag enthäl tzu den Kündigungsfristen folgende Formularklausel:
"Bei einem Mietverhältnis über Wohnraum ist die Kündigung spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats für den Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Nach fünf, acht und zehn Jahren verlängert sich die Kündigungsfrist um jeweils drei Monate.“
Für derartige Fälle kann der Mieter ab dem Inkrafttreten des Änderungsgesetzes unabhängig von seiner Mietzeit mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist den Mietvertrag kündigen. Die neue Kündigungsfrist gilt nur für solche Kündigungen des Mieters, die dem Vermieter ab dem Tag des Inkrafttretens des Gesetzes zugehen.
Entsprechendes gilt, wenn diese Regelung sinngemäß in einer Formularklausel wiedergegeben wird.
Was wird sich für Vermieter ändern?
Für den Vermieter bleibt es in diesen Fällen bei den ursprünglich vereinbarten Fristen. Es ändert sich nichts. Etwas anderes gilt allerdings dann, wenn sich die oben dargestellte Formularklausel auf eine Regelung der Kündigungsfristen für den Mieter beschränkt. In diesem Fall kann der Vermieter auch nach einer Mietdauer von mehr als zehn Jahren mit einer neunmonatigen Kündigungsfrist den Vertrag kündigen.
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09.05.2005
Neue Freibeträge für Prozesskostenhilfe
Am 30.03.2005 wurde im Bundesgesetzblatt (Teil I 2005, 924) die 2. Prozesskostenhilfebekanntmachung 2005 vom 23.03.2005 veröffentlicht.
Nach dieser Bekanntmachung gelten in der Zeit vom 1. April 2005 bis 30. Juni 2006 die folgenden Beträge, die gemäß § 115 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1b und Nr. 2 ZPO vom Einkommen der Prozesspartei abzusetzen sind:
- 173 € für Parteien, die ein Einkommen aus Erwerbstätigkeit erzielen (§ 115 Abs. 1 S. 3 Nr. 1b ZPO)
- 380 € für die Partei und ihren Ehegatten oder ihren Lebenspartner (§ 115 Abs. 1 S. 3 Nr. 2a ZPO)
- 266 € für jede weitere Person, der die Partei aufgrund gesetzlicher Unterhaltspflicht Unterhalt leistet (§ 115 Abs. 1 S. 3 Nr. 2b ZPO)
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26.11.2004
Gedenktafel für jüdische Opfer unter Freiburger Juristen
Am 10. Dezember 2004, 11.00 Uhr, wird in einer Feierstunde im Oberlandesgericht in Freiburg eine Gedenktafel für jüdische Opfer unter Freiburger Juristen enthüllt.
Kommission für Menschenrechte
Freiburger Anwaltverein e.V. Verein der Richter und Staatsanwälte
Rechtsanwaltskammer Freiburg
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Vor über 70 Jahren begann die Ausgrenzung und Entrechtung der jüdischen Bürger in Deutschland – durch Verordnungen und Gesetze, Erlasse und Urteile, und durch brutale Gewalt. Die Entwürdigung erfolgte vor aller Augen. Am Ende standen zahllose zerstörte Leben, die Vertreibung oder Ermordung der allermeisten Betroffenen.
Im Anschluß an die vor geraumer Zeit im Oberlandesgericht gezeigte Ausstellung „Anwalt ohne Recht“ entstand die Idee, sich auch der jüdischen Opfer unter den Juristen im Raum Freiburg zu erinnern. Die gemeinsame Kommission für Menschenrechte der Freiburger juristischen Berufsvereinigungen, des Anwaltvereins und des Vereins der Richter und Staatsanwälte, hat das Projekt weiterbetrieben. Die Namen und Schicksale der Betroffenen wurden erforscht, ein Text erarbeitet und ein Ort sowie eine gestalterische Form gefunden für ein angemessenes Gedenken an die Opfer des faschistischen Unrechts – und für ein mahnendes Erinnern an das verhängnisvolle Versagen der Juristen, ihrer Institutionen und Verbände in diesem Unglück:
Die Gedenktafel soll in einer Feierstunde am 10. Dezember 2004 – dem Internationalen Tag der Menschenrechte – um 11.00 Uhr im Oberlandesgericht, Salzstrasse 28, im Foyer im ersten Obergeschoß enthüllt werden. Hierzu laden wir alle Kolleginnen und Kollegen herzlich ein.
Die Gedenktafel wird ausschließlich durch Spenden der Kollegenschaft finanziert. Der Freiburger Anwaltverein, der Verein der Richter und Staatsanwälte und die Rechtsanwaltskammer Freiburg bitten gemeinsam und zusammen mit der Kommission für Menschenrechte alle Kolleginnen und Kollegen, sich durch eine Spende an den gemeinnützigen „Verein zur Förderung der Menschenrechtsarbeit der Freiburger Juristenorganisationen e.V.“ (Konto-Nr. 100 66 412 bei der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, BLZ 680 501 01, steuerlich abzugsfähig) an diesem für unser Selbstverständnis so wichtigen Projekt und seiner Finanzierung zu beteiligen.
Begleitveranstaltungen sowie eine Dokumentation zu dem Thema sind für die Zeit nach dem Jahreswechsel vorgesehen.
D. Heyder
I. Janke
Dr. M. Krenzler
Dr. E. Lange
B. Schmitz-Peiffer
Dr. K. Thun
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02.09.2004
Justizreform in Kraft getreten
Nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt am 30. August 2004 ist das umstrittene 1. Justizmodernisierungsgesetz am 1. September 2004 in Kraft getreten.
Weitere Informationen sind unter www.anwaltblatt.de zu finden. In der aaktuellen Ausgabe September 2004 sind zwei informative Artikel - auch online - veröffentlicht.
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23.08.2004
Vertrauensschadensfonds
Der Vertrauensschadensfonds bei der Rechtsanwaltskammer e.V. sucht weitere Mitglieder
Wie auch in anderen Berufsständen gibt es bei den Rechtsanwälten Berufsangehörige, die den guten Ruf durch rechtswidriges Verhalten schädigen und Schäden und sogar menschliches Leid verursachen.
Mit dem Vertrauensschadensfonds bei der Rechtsanwaltskammer e.V. hat sich ein Verein gebildet, der den Geschädigten Hilfestellung leisten will. Hierzu benötigt er die möglichst breite Unterstützung der Anwaltschaft.
Weitere Informationen sind unter http://www.rak-freiburg.de/ ersichtlich oder über den Vorsitzenden RA Matthias Schollen (Tel. 0761 / 70 39 80) erhältlich.
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